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Dienstag, 12. Juli 2016

Be CIO – Das Motto des 10. Confare CIO SUMMIT und was es bedeutet

2017 ist das zehnte Jahr, in dem Confare in Zusammenarbeit mit EY die besten IT-Manager des Jahres mit dem #CIOAWARD auszeichnet. 10 Jahre in denen sich das Rollenbild des IT-Managers drastisch verändert hat.

Als Brückenbauer zwischen dem Machbaren und dem Möglichen ist der CIO gefragt Innovationen zu initiieren, möglich zu machen und umzusetzen. Die IT ist nämlich längst nicht mehr nur Business Enabler sondern für die meisten Unternehmen ein entscheidender Existenzfaktor.

Die hohe Bedeutung, die der IT zukommt, bringt viel Verantwortung mit sich. Die CIO Rolle muss aktiv wahrgenommen werden, denn die Fachabteilungen sind im intensiven Wettbewerb darauf angewiesen Technologie innovativ einzusetzen. Wenn die notwendige Unterstützung nicht von der internen IT kommt, dann wird der Bedarf über externe Dienstleister und Anbieter gestillt. IT-Budgets verlagern sich dann in die Fachabteilungen und der CIO bleibt bei strategischen Überlegungen außen vor.
CIO sein bedeutet den Erfolg des Unternehmens aktiv mitzutragen, strategische Entscheidungen und Veränderungen zu initiieren und umzusetzen.

Be CIO ist das Motto des 10. Confare CIO SUMMIT. Be CIO bedeutet, diese strategische Rolle engagiert, visionär und aktiv wahrzunehmen. Be CIO ist eine Aufforderung zu gestalten, zu verändern, nach Innen und Außen zu kommunizieren.

Der CIO darf nicht Verhinderer sein. Veränderung ist sein Tagesgeschäft. Ein Schlüsselwort ist dabei Authentizität. Be CIO heißt die Führungskultur im Unternehmen mitzuprägen und zu einem offenen und innovationsfreundlichen Klima beizutragen. Wer sich selbst beim Erfüllen seiner Aufgabe verleugnen muss, kann Mitarbeiter, Management und Anwender nicht bewegen.

Während Eigentümer, Geschäftsführer und Manager den Digitalen Wandel oft als Bedrohung sehen und groben Veränderungen skeptisch gegenüberstehen, kann der CIO Chancen und Potenziale aufzeigen und dabei die Risiken realistisch erfassen. Durch die Erfahrung beim Automatisieren der Geschäftsprozesse hat die IT in vielen Unternehmen ein umfassendes Verständnis der Abläufe und kann dann dort einhaken, wo die größten Möglichkeiten zu erwarten sind.
Es geht darum Interessen und Bedürfnisse im Unternehmen abzustimmen und Allianzen und Partnerschaften zu schmieden um gemeinsam erfolgreich zu sein. Be CIO bedeutet daher auch Kommunikator zu sein, Motivator und letztendlich auch überzeugender Verkäufer. Dabei sind IT-Anbieter Partner und Konkurrenz zu gleich. Da auch sie vom rasenden Veränderungsdruck betroffen sind, kann man von ihnen lernen und es bieten sich Chancen für neue Modelle der Zusammenarbeit.
Be CIO bedeutet Mut und Entschlossenheit, Lernwille und Fähigkeit zur ständigen Veränderung.

Die CIO AWARD Preisträger liefern dazu ein Beispiel. Sie zeigen, was es heißt die CIO Rolle zu gestalten, Themen im Unternehmen zu positionieren und zu treiben und zukunftsorientiert zu handeln. Wir bedanken uns bei ihnen und all jenen IT-Managern, die in Österreichs Unternehmen zum Erfolg beitragen, uns in den letzten 10 Jahren aktiv unterstützen und damit das Confare CIO SUMMIT zu Österreichs größtem IT-Treffpunkt machen.

Seien Sie dabei, wenn wir unser 10 Jahres Jubiläum feiern und lassen Sie sich von internationalen Erfolgsbeispielen und Netzwerk inspirieren. Auf www.ciosummit.at finden Sie Gelegenheit zur Anmeldung und mehr Details.
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Be CIO - 10 Jahre Confare CIO SUMMIT bedeutet 10 Jahre Erfahrungsaustausch auf internationalem Niveau, Wertschätzung für die IT und inspirierende Themen für das IT-Management.
Zum 10 Jahres Jubiläum stellen wir den CIO in den Mittelpunkt. Wir zeichnen auch 2017 wieder die besten IT-Manager mit dem CIO AWARD aus. Seit 2008 haben wir diese Auszeichnung elf Mal an die IT-Manager des Jahres überreicht (seit 2015 gibt es den CIO AWARD in den Kategorien Enterprise und Mittelstand) sowie fünfundvierzig Mal die Auszeichnung als #TopCIO vergeben, seit 5 Jahren tun wir dies auch in der Schweiz.
Der CIO AWARD 2017 wird am 29. März beim 10. Confare CIO SUMMIT in Wien verliehen. Einreichungen sind bis zum 30. Januar möglich. Die Einreichungsunterlagen finden Sie auf www.cioaward.at

Donnerstag, 2. Juni 2016

Warum nicht Designer, sondern die Mitarbeiter ausschlaggebend sind, wenn es um das Gestalten neuer Arbeitswelten geht

Daniel Holzinger befasst sich in seinem Unternehmen Colited intensiv mit den Möglichkeiten der Collaboration in und über Unternehmensgrenzen hinaus, die moderne Kommunikationstechnologie bietet, insbesondere wenn es um Tele-Konferenzen und Webinare geht. Anlässlich seines Vortrages bei der #Digitalize 2016 haben wir ihn gefragt, was Führungskräfte für eine gute Zusammenarbeit tun können.
Märkte verändern sich schneller als je zuvor – sind die etablierten Führungswerkzeuge dafür gut geeignet?
Gute Führungskompetenz basiert schon jeher auf Prinzipien. Gute Führung kann somit als zeitlos bezeichnet werden und unterliegt dementsprechend auch keinen kurzfristigen Trends. Auch dann, wenn die Digitale Transformation die Welt auf den Kopf stellt. Die Beherrschung der entsprechenden Werkzeuge ist das kleine 1x1 der Führung. Führung beginnt dabei immer bei einem selbst. Und dies ist dann auch die notwendige Grundlage für eine teambezogene bzw. organisationsbezogene Führung.
Experten sind sich einig: Wie man zusammenarbeitet entscheidet über die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens – Wie sehen die Voraussetzungen für eine gute Collaboration aus?
In der Tat ist eine flexible und gute Zusammenarbeit eine der wichtigsten Voraussetzungen, um mit den raschen Veränderungen unserer Arbeitswelt Schritt halten zu können. Wichtig dabei ist, dass die Teams den Einsatz innovative Kommunikationsmittel beherrschen und einen offenen, ehrlichen Umgang miteinander pflegen sowie eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens aufbauen. Eine echte Führungsaufgabe also, die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Wie sieht dann der zukunftsorientierte Arbeitsplatz aus? Gibt es überhaupt noch ein gemeinsames Büro?
Es gibt wunderbare Bürokonzepte, die den neuen Anforderungen realitätsbezogen entsprechen. Leider aber auch einige Beispiele von modernen Bürowelten, die zwar jeden Designpreis gewinnen würden, aber an den Bedürfnissen der Mitarbeiter vorbeigehen. Am Ende des Tages muss sich das Büro an der Arbeitsweise der Mitarbeiter orientieren und nicht umgekehrt. Das gemeinsame Büro wird - trotz aller sinnvollen Möglichkeiten aus dem Home-Office und von unterwegs produktiv zu arbeiten - auch in Zukunft Bestand haben, wie Facebook, Google und Co. eindrucksvoll beweisen.
Was ist beim Change-Management zu beachten?
Ziel ist es ja, dass Menschen nachhaltig ihr Verhalten ändern. Bspw. eine neue Strategie leben, oder aber auch vertrauensvoll miteinander umgehen sowie zeit- und ortsunabhängig zusammenarbeiten sollen. In vielen Fällen werden jedoch nur einzelne Begleitmaßnahmen “ausprobiert”. Aber nachhaltige Veränderung benötigt Zeit und einen umfassenderen, ganzheitlichen Ansatz! Dabei geht es um Fragestellungen zur Motivation, zu den Fähigkeiten, zur Kultur und den damit verbundenen Prozessen.
Wie sehen die Auswirkungen (Arbeitsplatz und Führung) auf Führungskräfte und Mitarbeiter aus?
Im Grunde haben wir in spät- bzw. postindustriellen Ökonomien ein unglaubliches Potential in vielfacher Weise besser, produktiver und glücklicher miteinander zusammenzuarbeiten. Der damit verbundene Change-Management-Prozess muss dabei als Chance für Mitarbeiter, Führungskräfte und für das gesamte Unternehmen betrachtet werden. Chancen sind natürlich vielfach auch mit Risiken verbunden, die von Anfang an identifiziert, realistisch bewertet und entsprechend mitigiert werden müssen.
Auf der Confare Veranstaltung #Digitalize 2016 berichten CIOs und CMOs aus Unternehmen wie Erste Bank, News Gruppe, Styria, Steyr Mannlicher, Porsche Informatik uvm. über ihre Wege in die Digitale Welt. Anmeldung und Details hier: http://www.confare.at/12660_DE-7403_%23Digitalize_2016_-_Get_Digital_-_Get_Creative-Einfuehrung.htm



Mittwoch, 11. Mai 2016

Erfolgsfaktoren für Mobiles Arbeiten

Mobiles Arbeiten ist ein Schlüsselthema, wenn es um die Digitalisierung von Unternehmen geht. Die Confare Konferenz #Digitalize 2016 – Get Digital, Get Creative bietet dazu zahlreiche Vorträge. Wir haben mit Denisa Vesely, Lehrgangsleiterin im Dep. für Interaktive Medien und Bildungstechnologien an der Donau-Universität Krems gesprochen über Erfolgsfaktoren beim Mobilen Arbeiten, und das Mobile Working Seminar, das die Donau-Uni dazu anbietet.
Werden die wahren Potenziale des mobilen Arbeitens in den meisten Unternehmen schon ausgeschöpft?

Nein, bei weitem noch nicht. Das Konzept Mobile Working steht noch am Anfang und ist nicht gleichzusetzen mit ein paar Stunden Home-Office am Tag. In vielen Unternehmen müssen erst die entsprechenden Technologien (Stichwort: bring your own device oder use your business device?) geklärt/angeschafft werden und auch jede Menge organisatorischer Änderungen der Arbeitszeitmodelle und der Kommunikationskultur sind neu zu regeln und mit den MitarbeiterInnen abzusprechen.
Was sind die Top 5 Erfolgsfaktoren um Mobile Working richtig zu machen?

Folgende Fragen müssen abgeklärt werden:
1.) Wer soll flexibel arbeiten? Die Unternehmensorganisation muss zuerst grundsätzlich hinterfragt werden (Ist mein Unternehmen bzw. meine Abteilung überhaupt für flexibles, orts- und zeitunabhängiges Arbeiten geeignet?)
2.) Womit soll gearbeitet werden? Ist die vorhandene technische Ausrüstung für new ways of working geeignet und wie kann die IT Security sowie der Data Privacy sichergestellt werden?
3.) Wie wird das Büro angepasst? Welche Arbeitszonen brauchen wir? Und sind die MitarbeiterInnen bereit, dass "ablagelose Büro" zu leben und keinen persönlichen Arbeitsplatz im Haus zu akzeptieren?
4.) Wie soll die Arbeitszeit geregelt und kontrolliert werden? Gibt es Mindestanwesenheitszeiten? Neue Arbeitszeitmodelle müssen geschaffen werden = vom Zeitmodell zum Leistungsmodell. Wichtig dabei ist, die MitarbeiterInnen "ins Boot zu holen" und sich auf eine Vertrauensarbeit zu einigen
5.) Wie informieren und kommunizieren wir? Communication und Collaboration Tools müssen bereitgestellt und entsprechende "Spielregeln" bzgl Response Time müssen mit den MitarbeiterInnen abgesprochen werden.

Wo liegen künftige Potenziale?
+ eine optimalere Nutzung des Office Space wird möglich
+ flexiblere Erreichbarkeit der MitarbeiterInnen (wichtig hier: Erreichbarkeiten abzuklären, damit Ruhezeiten sichergestellt sind)
+ weniger Umwelt- und Verkehrsbelastung durch Wegfall von An/Abreisezeiten zum Arbeitsplatz
+ Höhere MitarbeiterInnenzufriedenheit und Attraktivität als Arbeitgeber steigt vor allem bei jüngerer Generation: Studien belegen, dass sich über 80 % der ArbeitnehmerInnen bei vergleichbaren Jobangeboten für den Arbeitgeber entscheiden, der ihnen flexible Arbeitsmodelle anbietet.
+ bessere Vereinbarkeit von Job und Familie (Achtung die Work/Non Work Balance muss fortlaufend evaluiert werden)
+ Studien zum Einfluss der Flexibilisierung auf die Produktivität zeigen eine leichte Tendenz zur Leistungssteigerung und einer erhöhten Bindung zum Unternehmen

Was können sich die Teilnehmer vom Mobile Working Seminar auf der Donau Uni Krems erwarten?
Das Seminar „Mobile Working“ ist ein autonomes Weiterbildungsangebot der Donau Uni Krems, das unabhängig von privatwirtschaftlichen Anbietern ist. Es bietet kompakte und praxisnahe Antworten auf die oben gestellten Fragen, in dem an fünf Workshop-Tagen im intensiven Austausch mit den Teilnehmern diverse Aspekte des flexiblen Arbeitens vermittelt werden. Als besonderen Mehrwert bekommen die Teilnehmer Gelegenheit, das neu erworbene Wissen gleich in der Praxis anzuwenden, indem sie ein Konzept zur Implementierung von Mobile-Working für das eigene Unternehmen oder fakultativ für ein Musterunternehmen entwickeln, das auf Wunsch von Experten evaluiert werden kann.
Weitere Infos zum Seminar Mobile Working erhalten Sie auch im Rahmen eines Webinars am 18.5.2016.

Auf der Confare Veranstaltung #Digitalize 2016 berichten CIOs und CMOs aus Unternehmen wie Erste Bank, News Gruppe, Styria, Steyr Mannlicher, Porsche Informatik uvm. über ihre Wege in die Digitale Welt. Anmeldung und Details hier: http://www.confare.at/12660_DE-7403_%23Digitalize_2016_-_Get_Digital_-_Get_Creative-Einfuehrung.htm




Donnerstag, 21. April 2016

Drei einfache Regeln, für erfolgreiche Vortragende


Alexander Krenn bereitet mit seinem Unternehmen nextbeststep.at Manager auf ihre Auftritte vor Publikum, auf Vorträge und Moderationen vor. Beim Confare Intensiv-Speaker Seminar am 16. Juni teilt er sein Wissen und seine Erfahrungen und übt das Erlernte mit den Teilnehmern. Im Vorfeld gibt er für unseren Blog 3 einfache Tipps für einen besseren Vortrag.
Es sind die einfachen Dinge, die letztlich zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden.
Sympathie und Vertrauen sind die Basis der Informationsvermittlung. Die Durchführung einer Rede stellt viele Sprecher vor eine Herausforderung. Beachte die 3 folgenden Punkte und du wirst deinem Publikum sympathisch und vertrauenswürdig erscheinen und dafür Applaus, Lob und Anerkennung ernten.
Regel #1 - Mache es deinem Publikum in jeder Hinsicht so einfach wie möglich! 
„Im Einfachen liegt das Geniale“ (Adrian Newey) - Diese goldene Regel gilt nicht nur für das größte Ingenieursgenie der Formel 1, auch jeder Redner sollte sie beherzigen. Gestalte deine Rede so einfach als möglich und reduziere deinen Gesamtauftritt auf das Nötigste.
•             Setze visuelle Hilfsmittel mit Bedacht ein - Verwirre deine Zuhörer nicht mit einer Flut an Folien. Verwende stattdessen einige wenige, die deinem Publikum Orientierung und Information bieten. Setze, wenn möglich, auch andere, haptische visuelle Hilfsmittel wie z.B. Geldscheine, Reisepass, Mobiltelefon, Computer, … ein.
•             Wähle eine angenehme Lautstärke und Redegeschwindigkeit.
•             Sprich möglichst alle Sinne an. Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten.
•             Setze Gesten mit Bedacht ein – Gesten sollen dazu dienen, eine Aussage zu verstärken und dem Publikum einzuprägen. Mit Gesten sprechen wir den wichtigsten Sinn – das Sehen – an!
•             Verwende eine ausgewogene, authentische Mimik - weder zu viel noch zu wenig. Versuche einen Mittelweg zu           finden, bei dem du Aussagen mit der passenden Mimik verstärkst.
Regel #2 – Schau deinem Publikum in die Augen und lächle!
Nervosität verleitet uns oft dazu, auf das Lächeln zu vergessen. Um jedoch „positiv“, „nett“ und „sympathisch“ zu erscheinen, sind Augenkontakt und Lächeln essentiell, da sie die Vertrauenswürdigkeit und Sympathie stärken. Suche dir bei größerem Publikum (mehr als 10 Personen) etwa 3-5 Personen und halte den Augenkontakt etwa so lange, bis du die Augenfarbe bestimmt hast. Danach schwenke zur nächsten Person. Nutze beim Augenkontakt den sogenannten Spiegeleffekt. Wenn wir jemanden anlächeln, dann wird er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zurücklächeln. Dieser Effekt wirkt in beide Richtungen.
Tipp: Suche dir Personen, die bereits lächeln – das wird dich anstecken!

Regel #3 Ersetze Füllwörter durch Pausen!
Die Ursache von Füllwörtern wie „Äh“ „Uh“ „Mh“ liegt daran, dass wir unsere Gesprächspartner nicht zu Wort kommen lassen möchten. Häufiges Telefonieren und viele Besprechungen verstärken diesen Effekt. Auf der Bühne werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit nicht unterbrochen und Füllwörter machen daher keinen Sinn. Sie erschweren es dem Publikum ungemein, sich auf unsere Aussagen zu konzentrieren. Das Publikum kann das Gesagte nicht in seinen eigenen Gedanken wiedergeben und somit die Information in das Langzeitgedächtnis speichern.
Tipp: Ersetze Füllwörter durch Pausen.
Sie helfen dem Publikum über das Gesagte zu reflektieren und es in eigenen Worten abzuspeichern. Pausen sind ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal für professionelle Redner!
Diese und viele weitere nützliche Informationen vermitteln wir in unseren Speaker Coachings.

Mehr zum Unternehmen: nextbeststep.at
Mehr Tipps und Gelegenheit zu Üben gibt es beim Speaker Intensiv Seminar: http://www.confare.at/12929_DE-7413_Intensiv_Speaker-Semiar-Einfuehrung.htm

Donnerstag, 24. März 2016

Die 10 wichtigsten Kennzahlen in der IT – Was Sie zum Messen und Steuern Ihrer IT Leistung brauchen

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Holger Schellhaas Münchner Partner der TCI Transformation Consulting International GmbH mit dem Messen und Steuern von IT-Leistung. Anlässlich des Confare Seminars IT-Kennzahlen nennt er uns seine 10 Lieblingskennzahlen, und sagt, was der CIO braucht um sich im Pilotensitz wohl zu fühlen.

Welche Auswirkungen haben Cloud und Digitaler Wandel auf die interne IT?
Über alle Branchen hinweg gibt es Beispiele, wo die technischen Möglichkeiten in der Informations- und Kommunikationstechnologie ganze Marktsegmente revolutioniert haben. Viele dieser Beispiele sind Geschäftsmodelle im Internet, wie die Amazon Web Services. Dabei hat Amazon mit diesen Webservices ein neues Geschäft mit dem Angebot von Cloud Computing aus seinem initialen Kerngeschäft, dem Vertrieb von Büchern und anderen Produkten über das Internet, entwickelt. Also hochskalierbare Cloud-Dienste und digitaler Wandel gehören eng zusammen. Cloud Computing bietet die Möglichkeit, Rechenkapazität kostengünstig, flexibel und zuverlässig einzusetzen und sich an ändernde Anforderungen schnell anzupassen. Die Auswirkungen auf die Struktur der internen IT sind immens, viele - nicht nur kleine und mittlere Unternehmen - sind darauf nicht wirklich vorbereitet. Wir haben bei der TCI Transformation Consulting International GmbH, bei der ich Partner in München bin, mit dem „IT Healthcheck“ und „Digital Readiness Assessment“ gute Erfahrungen gemacht, mit dem wir herausfinden, wie ein einzelnes Unternehmen den umfassenden Einsatz digitaler Technologien mit dem richtigen ersten Schritt angeht.


Was ist essentiell um den Wert einer IT zu messen? Reichen Kosten- und Performance-Kennzahlen?

Die Kernfrage für mich ist, wie man in der IT die strategischen Unternehmensziele „konsequente Kundenorientierung, hohe Innovationskraft und kompromissloses Qualitätsdenken“ in passende IT-Prozesse umsetzt? Das ist essentiell, um den Wert der IT zu messen, das sind dann echte KPIs, also KEY Performance Indicators, die den Namen verdienen. Auch wenn KPIs das Wort „Performance“ enthalten, geht es vielmehr um die Qualität der IT-Services. In einem aktuellen Projekt von mir war ein kritischer Erfolgsfaktor für die IT, dass die Umsetzung von Projekten und kleineren Changes viel zu lange dauerte und die Qualität und die Termintreue die Kundenerwartungen immer wieder nicht erfüllt wurden. Da ging es also darum, den Wert der IT für die Fachbereiche an ihrer Verlässlichkeit und Planbarkeit zu messen, das natürlich auch was zur Performance aussagt, aber doch mehr ist.
Welche Steuerungsinstrumente braucht der CIO?

Ziel des IT-Controllings als wesentliches Instrument zur Steuerung der IT ist es, die Qualität zusammen mit der Performance und den tatsächlichen Kosten der IT-Services zu bewerten. Ein gutes Steuerungssystem stützt sich auf wenige „sprechende“ Kennzahlen und ein regelmäßiges Service Level Monitoring aller IT-Services, um Transparenz für den Verbesserungsbedarf in der IT zu schaffen. Dazu gehört die Umsetzung in Kennzahlen-Cockpits oder Dashboards, also die Aggregation von Kennzahlen zu aussagefähigen Indices - am besten als Modell auf Basis der Standard Balanced Score Card - und unterschieden nach Zielerreichungsindikatoren und Leistungsindikatoren, die sich den Zielgrößen Kundenzufriedenheit, Vermeidung von Risiken, Kosteneffizienz, Prozesseffizienz und Mitarbeiterkompetenz zuordnen lassen. Das klingt komplizierter als es ist. Mein Vorschlag: Kommen Sie am besten in unser Confare-Seminar „IT-Kennzahlen 2016“ am 12.Mai 2016 in Wien.

Was ist bei der Auswahl der eigenen Kennzahlen zu beachten?
Kosten und Leistung Ihrer IT können Sie nur steuern, wenn Sie aussagekräftige Kennzahlen dafür zur Verfügung haben. Ich bin ein Freund von Standards wie ITIL, COBIT und ISO 27001 - da findet sich eine Fülle von Anregungen. Man muss den dort enthaltenen wertvollen Schatz aber auch erst heben. Das geht durch geeignete Auswahl und Verdichtung operativer Kennzahlen in messbare Kriterien und Indikatoren, die sich dem Management reporten lassen. Das machen wir übrigens in dem erwähnten Confare-Seminar. Wie hat es doch der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupery so gut beschrieben: “Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.” Sehnsucht nach schlanken Prozessen habe ich bei vielen Projekten bei den beteiligten Verantwortlichen vielleicht nicht erreicht, aber sicher den Nutzen und den Sinn verdeutlicht.

Was ist Deiner Erfahrung nach die Top 10 der Kennzahlen in der IT und wie wertvoll sind sie wirklich?
Gerade in stürmischen Zeiten suchen IT-Manager nach Halt und Hilfen, um zu navigieren. Ideal wäre so etwas wie in einem Auto oder Flugzeug: Der Pilot sitzt gemütlich im Sessel und hat Instrumente vor sich, die ihm den Status seiner verschiedenen Aggregate und Systeme vor Augen halten. Bei kritischen Werten geben diese selbständig Signale und der Pilot greift ein. Auch hat der Pilot dann gleich an seinem Platz die notwendigen Hebel, um steuernd einzugreifen. Ansonsten lässt er den Autopiloten den Job machen. Meine Favoriten sind quantitative Kennzahlen zum Grad eingehaltener Service Levels, zur Qualität der IT-Service-Prozesse (aus Sicht der IT-Nutzer!) zur Kundenzufriedenheit und zu den Kosten pro Arbeitsplatz der wichtigsten IT-Services - alles Kennzahlen, die betriebliche Daten zu sinnfähigen Informationen verdichten, um Zusammenhänge mit einem Blick zu verdeutlichen. Damit lassen sich abstrakte Ziele der IT (z.B. „Signifikante Kostensenkungen in den nächsten 3 Jahren” oder „Angemessener Grad an IT-Sicherheit“) in messbare Kriterien übertragen. Aber eines ist klar: Zu echten Steuerungsgrößen werden Kennzahlen aber erst, wenn der erreichte Fortschritt und die erfolgreiche Umsetzung auch überwacht werden.

Anmeldung und Details zum nächsten Seminar: http://www.confare.at/13452_DE-7418_IT-Kennzahlen-Einfuehrung.htm

Donnerstag, 3. März 2016

Der Umbruch in der Medienbranche ist radikal. Da muss sich auch die IT anders aufstellen, meint #TopCIO Thomas Zapf von der Styria Media Group


Thomas Zapf nimmt den Digitalen Wandel sehr ernst. Immerhin ist die Medienbranche enorm von den Entwicklungen rund um Internet, Social Media und Mobility verändert worden. Als Peter Drucker Fan hat er den Kundennutzen immer im Fokus. Das macht ihn zu einem aussichtsreichen Kandidaten für die Auszeichnung als TopCIO und den CIO AWARD 2016.
Welcher Wandel passiert in der Medienbranche? Wo sind dabei die Handlungsfelder des CIO?

Es ist ein massiver, radikaler Umbruch, der gerade stattfindet. Nicht nur bei der „Kleinen Zeitung“, dem Flaggschiff der Styria Media Group, spricht man vom größten Transformationsprozess in der Geschichte. Mit der Digitalisierung hat sich ein Prozess in Bewegung gesetzt, der noch lange nicht beendet ist – und es wahrscheinlich auch nie sein wird. Das Ziel ist, Nachrichten in Echtzeit in Szene zu setzen. In unserem neuen multimedialen Newsroom im Styria-Hauptquartier in Graz ist zum Beispiel nie Redaktionsschluss. Content wird permanent produziert und ebenso permanent auf die verschiedenen Plattformen gespielt. Nur so kann man den Anforderungen im Digitalzeitalter auch gerecht werden. Bei allen multimedialen Möglichkeiten wird aber auch Print weiterhin eine wesentliche Rolle spielen – und sich stärker in Richtung Premium-Produkt entwickeln. Was bleibt, ist die Tatsache, dass sich gute Information über die Recherche, die gut erzählte Geschichte, über Qualität und über den Diskurs definiert und verkauft, auf welcher Marken-Plattform auch immer. Aufgabe der IT ist es, für genau diese Plattformen die Architektur zu entwerfen und sie ständig weiterzuentwickeln. Innovationen, etwa bei Apps, Redaktions-, Content-Management-, SAP- oder Anzeigen-Systemen sind unsere tägliche Herausforderung. Als Innovationsmotoren fungieren bei uns zum Beispiel das „Digital Lab“ und die „Digital Performance Unit“. Spezialisten in den Bereichen Web Analyse, SEO, SEM, Social Media, UX, E-Mail Marketing und Big Data unterstützen hier alle Styria-Unternehmen bei ihren digitalen Zielen.
Der Veränderungsdruck ist hoch – in der IT, aber auch für Anwender und letztendlich auch für den Endkunden. Wie gehen Sie mit Veränderungen um und was sind dabei die Erfolgsfaktoren?
Das Wichtigste aus meiner Sicht ist die persönliche Kommunikation direkt mit allen Mitarbeitern. Dazu wird mindestens einmal im Jahr ein Treffen aller Standorte durchgeführt. Hier werden Themen, die ich für wichtig erachte, von mir persönlich an alle Mitarbeiter kommuniziert, dies beinhaltet natürlich auch alle möglichen Arten von Change. Ich versuche auch meinen Mitarbeitern immer wieder zu vermitteln, dass es keinen Change mehr im Konzern gibt, der nicht die IT betrifft.

Durch ein ständiges Monitoring unseres Business versuche ich die IT Organisation permanent anzupassen und zu optimieren. Als jüngstes Beispiel kann hier die Umstellung auf ein agiles Entwicklungsmodell genannt werden. Zusätzlich erweitern wir das digitale Produktmanagement Team in der IT um noch näher am Markt zu sein.
Der Veränderungsdruck ist hoch – in der IT, aber auch für Anwender und letztendlich auch für den Endkunden – Wie gehen Sie mit Veränderungen um und was sind dabei die Erfolgsfaktoren?

Das Wichtigste aus meiner Sicht ist die persönliche Kommunikation direkt zu allen Mitarbeitern. Dazu wird mindestens einmal im Jahr ein Treffen aller Standorte durchgeführt. Hier werden Themen die ich für wichtig erachte von mir persönlich an alle Mitarbeiter kommuniziert, dies beinhaltet natürlich auch alle möglichen Arten von Change. Ich versuche auch meinen Mitarbeitern immer wieder zu vermitteln, dass es keinen Change mehr im Konzern gibt der nicht die IT betrifft.

Durch ein ständiges Monitoring unseres Business versuche ich die IT Organisation permanent anzupassen und zu optimieren. Als jüngstes Beispiel kann hier die Umstellung auf ein agiles Entwicklungsmodell genannt werden.
Wie wichtig ist der menschliche Faktor bei der Aufgabe des CIOs? Wo sehen Sie da die Kernherausforderungen und welche Ratschläge würden Sie Kollegen dabei geben?

Grundsätzlich verfolge ich den dualen Ansatz um alle Mitarbeiter so gut wie möglich über alle Vorgänge und Trends sowohl intern und extern auf dem Laufenden zu halten. Dual in diesem Kontext ist als formell und informell zu verstehen. Meiner Ansicht nach wird dadurch auch der Mensch in den Mittelpunkt gestellt, da wir durch spielerische und offene Veranstaltungen die Gemeinschaft unseres gesamten Teams stärken.

Ich kann meinen Kollegen auf jeden Fall raten, eine offene Kultur zu pflegen und die Energien der Mitarbeiter durch ein vertrauensvolles Umfeld optimal zu nutzen. Weg vom anwesenheitsorientierten Arbeiten und Denken hin zu idealen Rahmenbedingungen um auch das kreative Potential jedes einzelnen Mitarbeiters voll zu nutzen.
Welche Fähigkeiten muss ein #TopCIO vereinen?

Ein #TopCIO in der heutigen Zeit muss weg vom veralteten Modell des klassischen „IT-Dienstleisters“ welcher nur nach konkreter Aufforderung aktiv wurde. Er muss aktiv auf das Business zugehen und immer wieder neue Ideen und Möglichkeiten (vor allem in der digitalen Transformation) einbringen um weiteres Business zu „enablen“. Dies geht sogar so weit neue Geschäftsmodelle zu entwerfen und diese mit dem klassischen Business zu verbinden.
Wichtig ist in diesem Fall die Rolle des CIO in der Gesamtorganisation fest zu verankern. Dies ist mir u.a. durch Etablierung einer verbindlichen IT-Governance und durch eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten sehr gut gelungen.

Was sind Ihre nächsten Ziele?
Die wichtigsten nächsten Ziele sind die weitere Harmonisierung der Systemlandschaft um ein noch höheres Synergiepotential zu nutzen. Ebenso die Etablierung einer weiteren prozessual und geschäftsorientierten Organisationseinheit in der IT, damit das Business bei der Analyse Ihrer Anforderungen noch besser unterstützen werden kann und somit die Umsetzung von IT-Systemen und Applikationen möglichst effizient funktionieren kann.

Und natürlich die weitere Entwicklung unsere Konzeptes in der Personalentwicklung „Challenge, Feedback und Support“.
Welche Bedeutung hat für Sie der Confare CIO AWARD? Warum ist es wichtig, die besten IT-Manager auszuzeichnen und was bedeutet die Auszeichnung für Sie selbst?

Der CIO Award gibt mir die Möglichkeit meine Arbeit auf einem objektiven Level mit CIO Kollegen in meiner Branche zu vergleichen. Ich kann meinen persönlichen Standort besser bestimmen und weitere Motivation für meine Arbeit generieren.
Ebenso kann ich den Award nutzen um meine Leistungen im Konzern nochmals mit einer externen Sicht darzustellen und dass ich mit meinem Weg die richtige Richtung eingeschlagen habe.

Die Gelegenheit des Austausches mit den CIO Kollegen während und nach der Veranstaltung gibt mir die Möglichkeit mein Netzwerk weiter auszubauen und wichtige Erfahrungen zu teilen. Dies rundet sie gesamte Veranstaltung für mich perfekt ab.

Der Confare CIO AWARD wird auf dem 9. CIO & IT-Manager Summit am 6/7. April von Confare in Zusammenarbeit mit EY und dem CIO Guide verliehen. Bereits 300 hochkarätige IT-Entscheider haben sich angemeldet – Sichern Sie sich Ihre Teilnahme auf www.ciosummit.at – diese ist für CIOs und IT-Manager kostenlos.

Freitag, 6. November 2015

Im Mittelpunkt: Der Mensch - Das Paradoxe an der Digitalisierung: Mehr Technologie führt dazu, dass der menschliche Faktor in den Vordergrund rückt.

Was war zuerst da? Technologie oder Wandel? Der umfassende Umbau fast aller lebenserhaltenden Systeme unserer Gesellschaft, angefangen beim Finanzsystem, dem Gesundheitswesen, der Bildung bis hin zur scheiternden Parteipolitik, ist auf der einen Seite von Technologie getrieben, zum anderen haben sich aber auch die Lebensumstände der Menschen dramatisch verändert. Die beiden Entwicklungen beschleunigen sich gegenseitig. Es entsteht eine exponentielle Veränderungskurve, die alle Unternehmen erfasst, alle Ab-Teilungen und natürlich auch die interne IT.

Waren High Performance, Verfügbarkeit und Security in den letzten Jahren Königsdisziplinen für IT-Manager, so können das inzwischen die Cloud-Anbieter  besser, flexibler und konkurrenzlos günstig. Die Fragen, die sich Führungskräfte stellen müssen, sind andere: Kann ich mein eigenes Business selbst disruptiv kannibalisieren, (oder muss ich das -neuen- Mitbewerbern überlassen)? Welche Nutzen bringen die IT-Systeme dem Endkunden? Wie schnell kann mein Unternehmen mit Innovationen auf dem Markt punkten? Es geht dabei um nicht weniger als das wirtschaftliche Überleben ganzer Geschäftsmodelle.
Wer sich nun als CIO damit begnügt, Technologien als Antworten zu liefern, wird scheitern. Denn weder IoT, M2M, Enterprise Chat noch Industrie 4.0 machen ein Unternehmen erfolgreich, sondern das, was Menschen daraus machen. Wir alle gestalten den Wandel mit. Die alten Wege führen hier nicht weiter. Ein zukunftsorientierter IT-Chef muss sich dem menschlichen Aspekt der Veränderung widmen:
  • Management und Geschäftsführung brauchen einen kompetenten Partner, der hilft die Möglichkeiten der Technologie für das Geschäft zu nutzen. Der Show-Stopper ist schnell aus dem Spiel.
  • Der User ist nicht mehr der vielgeschmähte DAU (dümmster anzunehmender User), sondern Profi im Umgang mit Smartphones, Apps und Cloud-Services. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen.
  • Wer IT-Mitarbeiter als Befehlsempfänger behandelt, sich an althergebrachte Hierarchien klammert, wird die Innovationskraft seines Teams nicht nutzen können und muss die Herausforderungen alleine bewältigen.
  • Der Endkunde rückt in den Fokus – IT-Systeme wirken nicht mehr nur intern, sondern bilden eine direkte Schnittstelle zu jenen Menschen, die letzten Endes die Rechnungen und Gehälter bezahlen.
Innovative Technologie alleine wird kein Unternehmen davor retten, in Zeiten des Wandels obsolet zu werden. Eine Unternehmenskultur, die Fehler erlaubt, innovative Ideen zulässt und Veränderungen gegenüber offen ist, ist der Schlüssel zum Erfolg. Doch Unternehmenskultur lässt sich nicht einfach oder rasch ändern. Wer als CIO zwar den Weg Richtung Innovation und Change gehen möchte, aber an den Strukturen seiner Firma scheitert, die Dynamik und Veränderungswillen ausschließen, sollte sich möglicherweise schon jetzt lieber einen neuen Arbeitgeber suchen. So mancher scheinbar unsinkbarer Tanker ist gerade dabei den Abgang zu machen.

Erfahrungsaustausch und Weiterbildung sind wichtige Faktoren um den Wandel zu bewältigen. Das 9. Confare CIO SUMMIT mit dem Motto: „Im Mittelpunkt: Der Mensch“ bietet dazu „den österreichischen IT Treffpunkt von internationalem Format“. Hier wird der CIO AWARD verliehen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen und EY im Rahmen des 9. CIO & IT-Manager Summits am 6. und 7. April 2016 verliehen. Anmeldung und Details auf www.ciosummit.at

Mittwoch, 16. September 2015

Was tun wir, wenn Silicon Valley das Schweizer Bankwesen angreift? #TopCIO Ralf Luchsinger bereitet sich vor!

Ralf Luchsinger leitet die IT-Geschicke der Glarner Kantonalbank und sieht sich als Architekt des Wandels. Das macht ihn zu einem der Top-Kandidaten für den Confare SWISS CIO AWARD, der am 24. September in Zürich im Rahmen des 4. Confare Swiss CIO SUMMIT vergeben wird.

         Die Digitalisierung stellt das Finanzwesen auf den Kopf. Welche Auswirkungen hat das auf Ihr Unternehmen?
Wir haben uns komplett neu Ausgerichtet vor 4 Jahren. Im Hinterkopf war der Gedanke was passiert wenn Silicon Valley auf einmal auch noch ins Bankgeschäft einsteigen würde. Dies hat die Organisation und die Technik betroffen. Wir sind heute nach Direktvertrieb und Onlinevertrieb organisiert und nicht mehr nach Aktivseite und Passivseite. Technisch haben wir unsere Produktepalette jetzt im Internet verfügbar. Die Arbeitsplätze erlauben es jederzeit und überall mit Touchoberfläche zu arbeiten um die Kundschaft im Internet (24h Betrieb) und im persönlichen Kontakt ideal betreuen zu können. Heute stehen wir im Rampenlicht als Digitalste Bank der Schweiz, dies weil wir gehandelt haben…

         Welche Rolle spielt der CIO dabei?

Er ist der Architekt und das Mastermind. Er definiert die Prioritäten, die Technologien und hat das Projektmanagement in seiner Hand. Er baut und betreut ein Team aus internen und externen Spezialisten um die heutigen Möglichkeiten auch in einem guten Kosten/Nutzenfaktor Wirklichkeit werden zu lassen.
         Was sind die 3 wichtigsten Fähigkeiten eines IT-Managers?

·        Sozialkompetenz

·        Strategische Fähigkeiten

·        Technologiedurchblick

         Welche Perspektiven hat die IT in Zeiten von Consumerization und Cloud?
All die neuen Technologien die immer schneller kommen, müssen für den Endanwender richtig aufbereitet werden. Jetzt wird die IT vom Kostenfaktor zum Wertschöpfungsgenerier. Das Geistige Eigentum welches eine gute IT erarbeitet, kann auch wieder vermarktet werden.

         Warum eine Initiative wie der CIO AWARD wichtig?
Es zeigt auf, was geleistet wird. Vielfach kann dies intern nicht richtig erfasst werden. Die Wertschätzung ist aber zentral für die Motivation!

Ralf Luchsinger und mehr als 100 weitere Schweizer Top-IT-Manager treffen Sie am 24.9. im Züricher Kameha Grand Hotel. Anmeldung und Details auf www.ciosummit.ch

Mittwoch, 26. August 2015

"Die IT Industrie hat keine Antworten auf die komplexen Fragen von heute"


CIO AWARD Preisträger Eric-Jan Kaak über das Managen der Komplexität und die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen

Eric-Jan Kaak, Agiler Coach bei IcoSense, hat als CIO von Blizzard und der Tecnica Gruppe große ERP Projekte geleitet und wurde mit dem Confare CIO AWARD ausgezeichnet. Im Gespräch rät er zu Misstrauen, wenn ERP Hersteller versprechen, die Welt würde mit einem neuen System plötzlich rosarot. Gelegenheit Eric-Jan Kaak persönlich zu erleben bieten seine Keynote Vorträge bei 2 Confare Veranstaltungen im Oktober, dem ERP Infotag am 6. Oktober im Wien Museum und bei #Digitalize 2016 im Wiener Chaya Fuera.

Welche Rolle spielt ERP noch als Kernsystem eines Unternehmens?

Das richtige Wort ist "Kernsystem". Welche Funktion hat ein ERP System im Kern? Es bildet datenmäßig alle Prozesse eines Unternehmens ab.
In Wikipedia wird das beschrieben, was die Softwareindustrie uns seit 25 Jahren versucht unter ERP zu verkaufen: "ERP-Systeme sollten weitgehend alle Geschäftsprozesse abbilden. Eine durchgehende Integration und eine Abkehr von Insellösungen führen zu einem ganzheitlichen ERP-System, in dem Ressourcen unternehmensweit verwaltet werden können. ERP-Systeme verbessern zudem den Kommunikationsfluss im Unternehmen und können im Sinne von E-Collaboration die Zusammenarbeit im Unternehmen effizienter gestalten." 
Ein "ganzheitliches" ERP System, setzt aber auch ganzheitliches Denken und Handeln voraus. Eigenschaften, die man in vielen Unternehmen mit der Lupe suchen muss. 
Ich habe noch kein Unternehmen gesehen, in dem nach der Einführung einer ERP Software plötzlich alle von der Verbesserung der Kommunikationsflüsse gesprochen haben.

Wenn ERP wieder auf das reduziert wird, was es sein sollte, gibt es durchaus noch ein Berechtigungsdasein.
Betriebswirtschaftliche Daten werden in einer Datenbank erfasst. Die Business Logik jedes ERP-Systems ist im Grunde doch folgende: Durchlaufzeit so gering wie möglich - Lagerstand so gering wie möglich. Das kann ein ERP-System berechnen, besser als jeder Mensch. Dazu kommt noch ein ordentliches Stammdatenmanagement (Master Data Management), um die Produkte und Dienstleistungen möglichst effizient und effektiv zum Kunden zu bringen. Für diese Funktionen hat ERP eine wichtige Funktion. Ebenso für die geregelte Welt des Rechnungswesens mit ihren Konsolidierungen und unterschiedlichen Bewertungsmethoden ist ERP durchaus bedeutend.

Alles, was stabil laufen sollte und wenig Veränderungen unterliegt, ist wunderbar geeignet, um von ERP-Systemen "verwaltet" zu werden. Für dynamische Markt- und Businessumgebungen gibt es inzwischen genügend Lösungen in der Cloud.

Wann sollte ein Unternehmen auf die Suche nach einem neuen ERP-System gehen?
Sind die etablierten ERP-Systeme geeignete Werkzeuge, um Unternehmen fit für das Digitale Business zu machen?

Ein Unternehmen sollte sich ständig überlegen, ob die bestehenden Werkzeuge den Herausforderungen des Jetzt und der Zukunft gewachsen sind. Immer und jederzeit.
Das klingt unmöglich, aber es ist an der Zeit, die Bedeutung von ERP anders zu denken. 
ERP-Systeme waren zu einer bestimmten Zeit durchaus eine sinnvolle Lösung, wenn es darum ging, komplizierte Prozesse zu managen.

Um die richtige Funktion eines ERP-Systems zu verstehen, müssen wir zuerst begreifen, wie Systeme - hiermit meine ich die ganzen Wechselwirkungen zwischen Menschen und ihr Umwelt - funktionieren. Man muss einen Unterschied machen zwischen "einfach", "kompliziert", "komplex", "chaotisch" und "Verwirrung", wie es der walisische Forscher und Wissensmanagement-Berater Dave Snowden macht. In seinem Framework - er nennt es "Cynefin", was "Lebensraum" auf walisisch bedeutet - kategorisiert er Problemsituationen und Systeme gemäß ihrer Ordnung und deren Wechselwirkungen und leitet daraus Handlungsmuster ab.

In einfachen Systemen ist die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung für alle offensichtlich und es können bewährte Praktiken ("best practices") angewandt werden. Die Reihenfolge der Handlungen, um mit einfachen Systemen umzugehen ist "beobachten - kategorisieren - reagieren".

Kompliziert bedeutet, dass Ursache und Wirkung eines Ereignisses zwar zeitlich und räumlich voneinander getrennt sind, im Prinzip ist aber der gesamte Verlauf der Aktionskette vorhersehbar: A ergibt immer B. Man braucht Fachwissen, um die Wirkungen zu verstehen, aber mittels der Methodiken "beobachten - analysieren - verstehen" können "good practices" herausgearbeitet werden.

Mithilfe moderner ERP-Systeme ist man durchaus in der Lage, einfache und komplizierte Prozesse abzuwickeln und zur Zufriedenheit des Kunden zu Ende zu führen. Auch andere Standardisierungswerkzeuge, wie z.B. ITIL, PRINCE2, Wasserfall, etc. funktionieren in einem komplizierten Umfeld.
Der Satz "das haben wir immer schon so gemacht" ist in diesem Kontext durchaus treffend.

Im Gegensatz zu komplizierten Systemen ist das Verhalten komplexer Systeme nicht vorhersagbar. Einzelteile eines komplexen Systems können standardisiert (einfach oder kompliziert) ablaufen, aber die Interaktion der einzelnen Teile verursacht eine ständige Veränderung. Dadurch entsteht Komplexität.
Angetrieben durch die Technologien des 21. Jahrhunderts (Social Media - Cloud - Big Data - Mobile) entsteht ein hochdynamisches Umfeld. Die darin befindlichen Systeme können mit den Lösungen der "Good Practices" nicht mehr beherrscht werden. 
In diesem Fall sind Tools, Standardisierung, Regeln, Strukturen oder Prozesse keine hinreichende Antwort, wenn es um Probleme und  Problemlösung geht. Gerade die Methoden, die im Industriezeitalter nützlich waren, versagen: In einem komplexem Umfeld geht es nicht um die Frage, wie ein Problem gelöst wird, sondern wer das tun kann. Deswegen werden erfahrene Menschen bedeutsam. Menschen mit Können und Ideen. Snowden empfiehlt hier die Vorgehensweise "probieren - beobachten - reagieren". Es gibt in Teilen erkennbare Muster und etliche Unbekannte. Komplexe Systemumgebungen brauchen eine Projektmethode, die Lernen zulässt und fördert. Hier sind agile Methoden wie Kanban oder Scrum zu Hause.

In chaotischen Systemen können keine Ursache-Wirkungsbeziehungen identifiziert werden. Eine neue Aufgabe ist in einem neuen Umfeld zu erledigen. Es gibt viele Unbekannte und viele Turbulenzen. Auf identischen Input kann das System mit unterschiedlichen Outputs reagieren, da es sich beständig verändert. Hier muss man Prototypen entwickeln und aus den Erkenntnissen lernen. Kontinuierlich.
Ein gezieltes und gesteuertes Vorgehen ist in chaotischen Systemen nicht möglich, deshalb ist hier der empfohlene Lösungsansatz: "handeln – beobachten – reagieren“.

Wenn Anforderungen und Handlungen überhaupt nicht mehr kompatibel sind, befindet sich das System in einem Zustand der "Verwirrung" - das Management zieht sich dann in ihre Komfortzone zurück ("das haben wir noch nie so gemacht") und es werden Entscheidungen nur aufgrund bestehender Erfahrungen gemacht ("da könnte ja jeder daherkommen") - ohne Rücksicht auf die aktuelle  Situation.

In einem komplexen und chaotischen Umfeld versagen die heutigen ERP-Systeme vollkommen - blöd ist es nur, dass die Anbieter den Anspruch erheben "alles auf Knopfdruck" lösen zu können.

Das heißt, wenn es in Unternehmen Prozesse gibt, die seit Jahren nach dem gleichen reproduzierbaren Muster ablaufen, sind ERP-Systeme durchaus die Lösung. Wenn jedoch Themen wie Skalierbarkeit Richtung Cloud, moderne User-Interfaces, mobile Anbindung des Außendienstes, etc auf den Tisch kommen, dann sollte man darüber nachdenken, bestehende-ERP Systeme zu modernisieren.

Allerdings, wenn es darum geht, in der komplexen Wirtschaftswelt von heute zu überleben, sprich: mit Komplexität umzugehen, ist ein neues ERP-System sicherlich nicht die Antwort. Einfach weil ERP-Systeme auf komplexe Herausforderungen keine Antwort haben.
Niels Pfläging schreibt in seinem Buch "Organisation für Komplexität. Wie Arbeit wieder lebendig wird – und Höchstleistung entsteht " richtig: "Komplexität kann weder gemanagt, noch reduziert werden. Man kann ihr nur mit menschlichem Können begegnen."

Was empfiehlst Du Unternehmen, die aktuell ein neues ERP suchen? Welche Anforderungen sind dabei wichtig?

Man sollte sich zuerst die Frage stellen: "Auf welche Frage ist "Ein neues ERP-System" die Antwort?" Was ist überhaupt das Problem?

Die ERP-Hersteller versprechen seit Jahrzehnten die Lösung aller Businessprobleme, in der die Welt auf Knopfdruck plötzlich rosarot wird.

Unternehmen tappen in die Informationsfalle und glauben, dass die Reporting-Blindheit mit der jahrzehntelangen Pflege von Daten- und Informationssilos plötzlich von einem umfassen, allwissenden Informationssystem abgelöst wird.

In der IT kennen wir alle die Kette: Daten - Information - Wissen - Weisheit. 
Jeder erhofft sich Weisheit aus den ERP-Daten.
Der Weg dorthin ist aber sehr beschwerlich. Mit Daten kann ich folgende Fragen beantworten "Was ist passiert?", da sind die ERP-Daten wesentlich, da sind aber auch die meisten stehen geblieben. 
Wer aber beantwortet folgende Fragen mit den Daten aus dem ERP-System:•Was ist passiert? (Daten)
•Was wird passieren?
•Warum ist das passiert?
•Was passiert gerade?
•Was machen wir jetzt?
•Was bedeutet das für den Kunden? (Weisheit)

Big Data und Internet der Dinge / Industrie 4.0 versprechen uns die Antworten auf die letzte Frage; viele Unternehmen sind aber noch gar nicht so aufgestellt, als dass sie in der Lage wären, die Frage nach der Kundenbedeutung zu beantworten.

Wenn ich als Unternehmen aber nicht in der Lage bin, mich so aufzustellen, dass ich die Anforderungen des 21. Jahrhunderts meistern kann, werde ich das sicherlich mit einem ERP-System auch nicht besser bewältigen.
Die Frage also lautet: Bin ich flexibel genug in meiner Struktur und transparent in meinen Entscheidungswegen, oder bin ich im Grunde noch eine klassische hierarchische Organisation, in der Anforderungen und Strategien von oben nach unten rieseln und Information über das, was am Markt geschieht, gefiltert zurück nach oben getragen werden. Und in der man sich monatlich über Abweichungen vom längst obsoleten Plan unterhält in KPI-Sitzungen, die nie nach dem "Warum machen wir das?", sondern immer nach dem "Wer ist verantwortlich?" fragen.

Softwarelösungen allein lösen nichts. Was digital entsteht, muss analog weiterverfolgt werden und anders herum. Wissen, das in einer Datenbank liegt, ist noch immer keine Expertise. Technische Lösungen können Information unterstützen, sie ersetzen aber nicht Entscheidungen, die zum Wohl des Kunden beitragen sollen.

ERP-Systeme können wunderbare Antworten liefern - sie nehmen die Menschen aber nicht aus der Verantwortung, die richtigen Fragen zu stellen.

Wenn ich bereit bin, die Unternehmensstrukturen und die Unternehmenskultur an die moderne Zeit anzupassen, kann ERP ein winziger Baustein sein. Nicht mehr.

Welche Veränderungen erwartest Du im ERP-Markt? Welche Art von Anbietern haben Zukunft?

Der ERP-Markt wird zu einem Kundenmarkt - künftig wird nicht mehr der bisherige Haus-und-Hof-ERP-Lieferant das Sagen haben, sondern überwiegend die ERP-Anwender. Sucht der Anwender neue Lösungen, sei es für Teilbereiche oder auch für mehr, wird er sich nicht mehr wie bisher ziemlich alternativlos an seinen üblichen ERP-Komplett-Anbieter wenden, sondern sich aktuell am Markt orientieren und frei wählen. Damit ist die Zeit der langjährigen Bindung zum alleinigen ERP-Lieferanten vorbei.

Kunden werden Lösungsanbieter bevorzugen, die ihnen dabei helfen, die komplexen Probleme dieser Zeit zu meistern. So ist die Herausforderung des Autoherstellers nicht mehr, wie er noch sparsamere Automobile entwickeln kann, sondern wie er mit Mobilität im Zeitalter begrenzter Ressourcen und zunehmender Urbanisierung bei gleichzeitiger Digitalisierung umgeht. Sportartikelhersteller müssen ihre Produkte nicht mehr nur pünktlich in die Läden liefern, sondern sich gleichzeitig darüber Gedanken machen, welchen Stellenwert der stationäre Einzelhandel heutzutage überhaupt noch haben kann.

Plötzlich werden die bewährten Geschäftsmodelle (mit den darunter in Beton gegossenen Prozessen im ERP-System) angegriffen und von heute auf morgen abgelöst.

ERP-Systeme und deren Hersteller liefern auf diese existentiellen Fragen zur Zeit nur ungenügende Antworten.
Die Strategie muss heißen:  "Flexibilität" und "Eat Your Own Dogfood" - die Flexibilität, die die Anbieter beim Kunden predigen, müssen sie auch vorleben.
Es werden jene überleben, die den Kunden vom derzeitigen Blindflug in den Sichtflug begleiten.
Bei einzelnen Projekten sollte es darum gehen, die Ziele dem anzupassen, was momentan am sinnvollsten erscheint, und dafür die passenden Mittel auszuwählen, anstatt stur dem nachzurennen, was vor ewigen Zeiten beschlossen wurde.
Und statt das zu tun, was man sich einst vorgenommen hat, oder noch schlimmer, das zu tun, was man nun mal so macht, sollte es um die richtigen Resultate gehen. Nicht das machen, was der Kunde will, sondern das, was der Kunde braucht.

Zudem werden sich auch die Business-Modelle der Anbieter ändern: Mietmodelle werden die Regel werden – modulare und anpassbare Front-Ends lesen Daten aus, die der Kunde wieder verwerten kann. Die Business Logik dazu gibt’s in der Cloud.

Hersteller, die noch immer Monolith-Systeme kaufen, werden vom Markt verschwinden. Früher war ERP die Welt - heute ist es nur ein kleiner Teil dieser komplexen Welt. Nicht unbedeutend - aber die Welt funktioniert auch ohne.

Zu den Vorträgen von Eric-Jan Kaak können Sie hier Details finden, und sich anmelden:
Confare ERP-Infotag 2015, 6. Oktober, Wien Museum, Wien



Bio: Eric-Jan Kaak arbeitet als Senior Agile Coach bei IcoSense – ein IT-Startup Unternehmen in Zell am See. Nach langjähriger Tätigkeit als Controllingleiter und CIO in nationalen und internationalen Unternehmensgruppen, entwickelt und implementiert er nun gemeinsam mit Partnern und Kunden neue Organisations- und Businessmodelle um Firmen fit für die Herausforderungen der Digitalen Gesellschaft zu machen. Für seine Pionierarbeit bei der Einführung von kanban im IT-Umfeld wurde er 2013 mit dem Confare CIO Award ausgezeichnet – IBM bezeichnet  Eric-Jan als einer von weltweit 10 „Wild Ducks“ – Leute, die immer auf der Suche sind nach Neuem, und die  Neugier, Kreativität und Technologie zum Wohle aller miteinander verknüpfen.“