Die
börsennotierte Goldbach Group bezeichnet sich als führendes Netzwerk für
elektronische Kommunikationslösungen sowie Kompetenz- und Logistikzentrum für die
Vermarktung privater elektronischer, mobiler und interaktiver Medien. Die
Unternehmensgruppe ist also stark verzahnt mit jenen Themen und Branchen, die
zurzeit eine wahre Innovationsflut erleben, von Mobile bis zum interaktiven
Fernsehen. Klar spielt
die IT eine große Rolle dabei, wenn es darum geht in diesem heiß umkämpften
Business nicht nur zu bestehen, sondern auch erfolgreich international zu
expandieren.
Seit 2008
leitet Rolf Herzog die IT-Geschicke der Unternehmensgruppe. Qualifiziert hat er
sich dafür in IT-Managementpositionen in verschiedenen Branchen wo er sich unter
anderem mit einem von der Ecademy (F&E-Konsortium der Schweizter
Hochschulen zur Gestaltung von ICT-gestützten, nachhaltigen Geschäftsmodellen
und –prozessen) ausgezeichneten E-Business Projekt einen Namen gemacht hat. Die erfolgreiche Integration internationaler
Gesellschaften in die Group-IT und das dynamische Reagieren auf neue
Wettbewerbsanforderungen, macht Rolf Herzog zu einem der Top-Nominierten für
den ersten CIO AWARD in der Schweiz, mit dem Ernst & Young und Confare die
besten IT-Manager des Landes auszeichnen. Im Gespräch darüber, was ihn als CIO
erfolgreich macht und warum es geil ist, ein IT-Manager zu sein:
Wie hat sich das Rollenbild des
klassischen IT-Leiters verändert?
„Die Erwartungen an die Informatik und den CIO sind um einiges höher als früher. Man muss die Geschäftsprozesse kennen, die Sprache der internen Kunden sprechen, für Innovationen sorgen und alle Services flexibel und zum möglichst günstigsten Preis anbieten können.
Die Diskussionen finden heute mit Benutzern und Verantwortlichen statt, welche durch den Gebrauch von privaten Tools gewisse Mitsprache-Möglichkeit haben, aber deshalb nicht besser die IT-Welt verstehen. Wie erklärt man jemandem der gratis Musik, Filme und auch Applikationen runterlädt, dass die professionell betriebene Informatik trotzdem noch kostet und die Komplexität gemäß den vorhanden Anforderungen nicht vereinfacht werden kann?“
Welche Qualifikationen, abseits der technischen, benötigt der IT-Leiter heute?
„Kommunikation und Information ist ‚Key‘. Man muss die internen wie auch externen Partner im Boot haben und alle müssen in die gleiche Richtung arbeiten und gemeinsame Ziele haben.
Was auffällt ist, dass heute dem Partner-Management eine viel zentralere Bedeutung zukommt, da immer mehr Dienste bezogen werden (müssen).
Da die Informatik meist auch der größte Kostenfaktor ist, kommt man um ein unternehmensgerechtes, internes Marketing nicht herum.
Betreffend Innovation reicht es nicht mehr einfach den Trends zu folgen, heute muss man die richtigen Trends erkennen und bereits die Welt dahinter erahnen können. Was heute Hype ist, kann in zwei bis drei Jahren entweder vorbei oder bereits ‚State-of-the Art‘ sein.“
Was muss der CIO tun, um den Business-Anforderungen gerecht zu werden, bzw. die Unternehmensziele zu unterstützen?
„Zuhören ist die größte Gabe des guten CIO. Wenn man daraus die richtigen Konsequenzen ziehen kann, ist man ein sehr guter CIO.
Man muss die Gespräche suchen, die Probleme verstehen und die Lösungen transparent mitteilen können. Technische Ausführungen bringen außer Verwirrung und Unverständnis nichts. Einfachheit ist die Basis der Zusammenarbeit“
Warum ist der CIO Award wichtig?
„Unabhängig von der Branche, heute ist ohne Informatik kein Unternehmensmodell konkurrenzfähig. In keinem anderen, branchenunabhängigen Beruf kann man mit seiner Arbeit so viel zum Unternehmenserfolg beitragen wie als CIO.
Es ist darum wichtig in einer Zeit wo viele über Burnout, Überlastung und Stress klagen aufzuzeigen: CIO zu sein ist ‚geil‘.“
„Die Erwartungen an die Informatik und den CIO sind um einiges höher als früher. Man muss die Geschäftsprozesse kennen, die Sprache der internen Kunden sprechen, für Innovationen sorgen und alle Services flexibel und zum möglichst günstigsten Preis anbieten können.
Die Diskussionen finden heute mit Benutzern und Verantwortlichen statt, welche durch den Gebrauch von privaten Tools gewisse Mitsprache-Möglichkeit haben, aber deshalb nicht besser die IT-Welt verstehen. Wie erklärt man jemandem der gratis Musik, Filme und auch Applikationen runterlädt, dass die professionell betriebene Informatik trotzdem noch kostet und die Komplexität gemäß den vorhanden Anforderungen nicht vereinfacht werden kann?“
Welche Qualifikationen, abseits der technischen, benötigt der IT-Leiter heute?
„Kommunikation und Information ist ‚Key‘. Man muss die internen wie auch externen Partner im Boot haben und alle müssen in die gleiche Richtung arbeiten und gemeinsame Ziele haben.
Was auffällt ist, dass heute dem Partner-Management eine viel zentralere Bedeutung zukommt, da immer mehr Dienste bezogen werden (müssen).
Da die Informatik meist auch der größte Kostenfaktor ist, kommt man um ein unternehmensgerechtes, internes Marketing nicht herum.
Betreffend Innovation reicht es nicht mehr einfach den Trends zu folgen, heute muss man die richtigen Trends erkennen und bereits die Welt dahinter erahnen können. Was heute Hype ist, kann in zwei bis drei Jahren entweder vorbei oder bereits ‚State-of-the Art‘ sein.“
Was muss der CIO tun, um den Business-Anforderungen gerecht zu werden, bzw. die Unternehmensziele zu unterstützen?
„Zuhören ist die größte Gabe des guten CIO. Wenn man daraus die richtigen Konsequenzen ziehen kann, ist man ein sehr guter CIO.
Man muss die Gespräche suchen, die Probleme verstehen und die Lösungen transparent mitteilen können. Technische Ausführungen bringen außer Verwirrung und Unverständnis nichts. Einfachheit ist die Basis der Zusammenarbeit“
Warum ist der CIO Award wichtig?
„Unabhängig von der Branche, heute ist ohne Informatik kein Unternehmensmodell konkurrenzfähig. In keinem anderen, branchenunabhängigen Beruf kann man mit seiner Arbeit so viel zum Unternehmenserfolg beitragen wie als CIO.
Es ist darum wichtig in einer Zeit wo viele über Burnout, Überlastung und Stress klagen aufzuzeigen: CIO zu sein ist ‚geil‘.“
Der CIO
AWARD wird am 22. November 2012 in Zürich im Rahmen des Confare CIO &
IT-Manager Summits verliehen. Neben der Kür der besten IT-Manager der Schweiz
bietet das Summit auch zahlreiche hochkarätige Vorträge. U.a. Bestseller-Autor
Erik Händeler, der in seinem Buch „ Die Geschichte der Zukunft“ zeigt, was in
Zukunft ausschlaggebend für den Erfolg von Unternehmen sein wird und warum uns
das Krisengefühl nicht so schnell verlassen wird. Mehr Details zum Award und
zum spannenden Konferenzprogramm finden Sie auf www.cioaward.ch
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen