Als junges Unternehmen ist die Perspektive auf die wirtschaftliche Krisensituation natürlich auch für uns beunruhigend. Unsere Geschäftsfelder, Marketing und Weiterbildung sind von Einsparungen natürlich betroffen, obwohl gerade in diesen beiden Bereichen immer das Wort "antizyklisch" beschwört wird.
Klar: wer die besten Mitarbeiter hat, wird auch in Krisenzeiten seinen Absatz finden und wer jetzt intelligente Marketingmaßnahmen setzt, hat viel bessere Chancen Gehör zu finden, als in Zeiten der Hochkonjunktur, wo sich die großen Budgets von der Lautstärke her immer durchsetzen.
Vorausgesetzt die Krise ist irgendwann auch wieder vorbei, sehe ich aber auch ein paar Aspekte, die mich sehr positiv stimmen:
- Einige unserer Kunden haben sich durch intelligente Produktstrategie in Nischen so positioniert, dass sie gerade jetzt auf große Erfolge verweisen können. Mit ihnen gemeinsam können auch wir weiter wachsen.
- Unsere Netzwerke beweisen Tragkraft und intensivieren sich. Durch unsere frische, flexible Struktur können wir dann auch sehr flexibel auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Netzwerkpartner eingehen.
- Unsere Nischenorientierung hilft uns. Wir sind als junges Unternehmen noch nicht sehr breit aufgestellt und in den Bereichen in denen wir aktiv sind hervorragend positioniert. Wir müssen uns nicht an allen Ecken und Enden unserer Haut wehren, sondern es reicht, wenn wir uns auf unsere Kernbereiche konzentrieren in denen wir schwer angreifbar sind.
Allerdings: sollte die Krise länger als 1-2 Jahre dauern, betrifft sie sowieso alle, nach ein paar Jahren werden dann auch die gesellschaftspolitischen Folgen so weitreichend, dass wir mehr als wirtschaftliche Probleme haben.
Montag, 27. April 2009
Mittwoch, 22. April 2009
Dinosaurier - Netzwerk

Als kleiner Junge ging ich oft sonntags hin um SIE zu sehen. Ins Naturhistorische Museum zu meinen Sauriern.
Noch vor Jurassic Quatsch war ich vollkommen den Dinosauriern verfallen. Kaum ein prähistorisches Tier, dass ich nicht mit Namen kannte. Was musste meine Mutter für Geld ausgeben (und ich mir durch geduldiges Staubwischen und Geschirr Abtrocknen verdienen - ja es gab ein Leben ohne Geschirrspüler), um mir meine beachtliche Plastiksaurier Sammlung zu finanzieren. Die gab es eigentlich hauptsächlich im Museum zu kaufen. Wie gesagt der Hype war noch nicht losgebrochen.

Ich wollte ja immer einen kleinen Saurierpark in meiner Wohnung realisieren, aber setzen Sie das mal gegenüber Ihrer Frau durch. Es gibt dazu Schleichwege. Die Saurier lagern im Keller, und jedesmal wenn ich mit meinem kleinen Sohn nach Hause komme, machen wir eine Expedition dorthin und holen einen Bronto-, Brachio oder sonst einen Saurus nach oben, die zu seinem Lieblingsspielzeug zählen. (Damals war die Artenvielfalt an solchen Plastik-Viechern noch nicht so groß).
Es gab ja vorerst auch noch keinen Sauriersaal. Zu dessen Eröffnung war ich natürlich gestellt.
Und nun - 25 Jahre später - konnte ich etwas Unglaubliches tun: Ich mietet
e den Sauriersaal für einen unserer Events. Das DiG Einkäufer Forum. Was für ein Erlebnis.
e den Sauriersaal für einen unserer Events. Das DiG Einkäufer Forum. Was für ein Erlebnis.Aber nicht nur das Ambiente war eindrucksvoll. Wir hatten 45 Top-Einkäufer vor Ort und bei diesem Netzwerk kann man sich schon Einiges abschauen.
Für mich eines der wichtigsten Learnings: Immer Verhandeln, immer Nachfragen. Unsere Kunden machen das ja auch. Lieferanten leben gut von uns - aber nur so lange, wie wir auch gut auskommen.
Es gab auch eine bittere Seite an diesem Abend: Ich habe den Location Manager des NHMs gleich auf meinen 40er angesprochen, den ich auch gerne im Sauriersaal feiern will. Er hat mich nach meinem Geburtstag gefragt. 'Im Dezember, da haben wir ja noch genug Zeit' - Aber bitte: Es ist doch erst der Dezember in 4 Jahren!
Schau ich schon so alt aus?
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