Donnerstag, 22. Mai 2008

Einladung zum Blogtail in Wien

Am 28. Mai findet ab 19:00 Uhr der 4. Blogtail in der Cafe-Bar Lebemann + Hirn statt.

Dieses Mal mit dem Special-Cocktail “Blogtail” um 4,80€

Der Blogtail #3 war ein großer Erfolg. Er hat gezeigt, dass es großartige Blogger in und um Wien gibt. Es sind viele interessante Gespräche und einige Ideen entstanden. Einziger Wermutstropfen war die vergleichsweise geringe Anzahl von Personen, die nicht auf den bekannten Veranstaltungen anzutreffen sind. Dies soll sich beim Blogtail #4 ändern.

Jeder Teilnehmer ist aufgerufen ein neues Gesicht zum Blogtail mitzubringen.

Natürlich soll nicht irgendjemand mitgenommen werden, sondern Menschen, die sich für das Thema interessieren oder selbst bloggen.

http://www.bloegger.at/2008/05/19/blogtail-4/



Montag, 19. Mai 2008

Nächtliche Gedanken zum Klimawandel


Heute hatte ich die Möglichkeit zu einem Gespräch mit Klimabeauftragten Andreas Wabl. Ich muss sagen: Ich war von seinem sympathischen und offenen Auftreten beeindruckt. Der Verdacht, dass der Klimabeauftragte dieser Bundesregierung mehr ein Feigenblatt als der zentrale Hebel ist - den konnte ich zwar nicht ganz los werden. Trotzdem war das Gespräch sehr informativ.
Egal ob Klimaschwindel oder nicht - dass wir mit Ressourcen die nicht wiederkehren sorgsamer umgehen müssen, liegt auf der Hand. Leider ist die Komplexität des Themas Mensch-Umwelt schlicht überfordernd. Was heute noch wie die Lösung aller Probleme wirkt, outet sich schon morgen als Damokles Schwert. Stichwort Biodiesel..., Kein Wunder wenn man da den Kopf in den Sand steckt.

Kinder machen die Sache schon wieder deutlich komplizierter. Will ich, dass mein Kind auf dem Weg zum Kindergarten Schwerverkehr-verpestete Luft atmet? (Obwohl mein Kleiner die Lastwagen toll findet) Will ich, dass Allergien seine Kindheit trüben? Will ich, dass er in 30 Jahren Energie so teuer erkaufen wird müssen, dass Heizen Luxus und Reisen nur noch zu Fuß absolvierbar sind?

Die Antwort ist leicht. Die Konsequenz aus der Antwort?

Ist es nicht so, dass wenn wir Wohlständler es eigentlich nicht einmal drauf' haben unseren eigenen Körper zu schützen - wir belasten ihn mit Zigaretten, Alkohol, fettem Essen, Stress und allen Selbst-Destruktionen zu denen wir fähig sind - , der bewusste Umgang von so einem abstrakten Gut, wie es die Umwelt ist, einfach zu viel verlangt ist?

Web 2.0 - Doch Panik: digital divide und Demokratie

Im letzten Beitrag habe ich unter dem Motto „keine Angst vor Web 2.0“ über die Ängste gespottet, die mit dem Begriff Web 2.0 verbunden werden. Ich möchte jetzt jedoch ein paar Aspekte jenes Prozesses ansprechen, im Zuge dessen sich unser Alltags- und Berufsleben mehr und mehr ins Web verlagert, die tatsächlich beunruhigend sein können, die aber in der Diskussion noch relativ selten vorkommen.
1. Mit dem Schlagwort Digital Divide bezeichnet man die Trennlinie zwischen jenen, die Zugang zu Internet und digitalen Medien haben, und jenen, die aus irgendwelchen Gründen diesen Zugang nicht haben. Je mehr sich unser Leben ins Web verlagert (vom Banking bis zum Flirten), umso größer wird die Kluft. Betroffen sind nicht nur jene, die Berührungsängste oder Bildungslücken haben, sondern auch jene, die technisch mit Internet unzureichend versorgt sind, oder wo politische Systeme den Zugang einschränken. Zu den sozialen und wirtschaftlichen Gegensätzen, kommt also jetzt auch noch der eingeschränkte Zugang zum digitalen Leben, was bestehenden Konflikten noch zusätzliche Sprengkraft bringen kann
2. Der Schlachtruf „die Community hat immer Recht“ ist undemokratisch, denn in der Community gibt es keinen Minderheitenschutz. So bestimmen die aktivsten Community-Mitglieder bei Wikipedia den Wissensstand einer Generation. Experten und Berater laufen verständlicherweise dagegen Sturm – sie sehen ihr eigenes Geschäft bedroht, denn wer holt sich teuren Rat, wenn guter Rat im Netz umsonst ist.

Wir Anwender müssen mit den Möglichkeiten des Web 2.0, von social networks bis zum Wiki, umgehen lernen, so wie wir früher mit Lexika und Bibliothekskatalogen umgehen lernen mussten, um zur richtigen Information zu gelangen. Und so, wie man seine Quellen beim wissenschaftlichen Arbeiten hinterfragen muss, muss man auch die Glaubwürdigkeit der Diskussionsbeiträge in Internetforen hinterfragen. Denjenigen, denen der Zugang zum Web verwehrt bleibt, und jenen, die sich bewusst dem Trend verschließen, blühen in Zukunft massive Wettbewerbsnachteile. Dies wird weitere Sprengkraft in soziale Konflikte einbringen, zwischen Nord und Süd, Arm und Reich, Jung und Alt. Ich plädiere trotzdem dazu, keine Angst vor dem Web zu haben, aber ein bisschen Respekt vor den weitreichenden Veränderungen ist tatsächlich angebracht.

Freitag, 16. Mai 2008

Immobiliennetzwerke

Netzwerke sind in einer global agierenden Branche lebenswichtig. Von Kontakt zu Kontakt kommt man an Geschäftspartner, Kunden, Informationen und zu Gleichgesinnten. Communities wie XING nehmen einen bedeutenden Platz in der Kommunikation und in der Geschäftswelt ein.
Aber richtig Netzwerken – egal ob online oder offline – frisst Zeit. Man muss halt auch seine Kontakte pflegen und erweitern, muss etwas investieren und geben, Termine wahrnehmen, das Gespräch suchen und Beiträge schreiben etc.Für die Immobilienbranche gibt es unzählige Möglichkeiten sich zu vernetzen. Es gibt Messen – ah, die Real Vienna steht vor der Tür - , Kongresse, Seminare, Plattformen, Verbände, ja sogar Bälle.

Meiner Erfahrung nach bestimmt sich der Wert eines Netzwerkes für mich persönlich aus 3 wesentlichen Komponenten:
1. Wer ist dabei? Treffe ich die für mich relevanten Keyplayer?
2. Welche Möglichkeiten der Interaktion gibt es? Bin ich zum Zuschauen verdammt, oder habe ich die Möglichkeit mitzuwirken, einzugreifen und von den richtigen Leuten die richtigen Dinge zu erfahren?
3. Wie sehr bin ich selbst bereit das Netzwerk zu leben? Wenn ich mich nicht selbst einbringe, wird auch der Output nicht überragend sein.

Denn wenn diese Komponenten nicht passen kann manchmal beim Netzwerken auch ziemlich gut Zeit verbrannet werden.

Apropos: Ich habe auf der Real Vienna die Gelegenheit eine Podiumsdiskussion zum Thema Assetmanagement zu gestalten. Mit dabei: Alexander Bosak von der Europolis, Andreas Köttl von IC-Projektentwicklung, Philipp Kaufmann von der WU und Markus Leininger von der Eurohypo.
Am 27.5 um 16.00 im Investments und Services Bereich

Web 2.0 - Keine Panik

Web 2.0 wird oft missverstanden – es ist weder Hype, Geschäftsmodell noch Technologie. Auch der vielfach strapazierte Begriff des User generated Content greift zu kurz. Web 2.0 ist weit mehr. Es ist ein (wenn auch nicht ganz glücklich gewähltes) Wort, das beschreibt, dass wir einen guten Teil unserer Kommunikation und unseres Alltagsleben, sei es beruflich oder privat, ins Web verlagern.
Netzwerken über diverse social networks wie XING oder LinkedIn, Partner suchen über Chatrooms und Online-Vermittlungen, Telefonieren via VoIP oder Skype, Foto- und Office-Anwendungen, alles passiert im Netz.
Diese Verlagerung ist eine weitreichende Veränderung und führt natürlich mitunter zu Unsicherheiten. Google löscht nichts! Man kann kaum steuern, was über einen im Netz zu finden ist. Einigen fehlt die Lust, sich mit dem Internet zu befassen, oder sogar die Möglichkeit.
Das führt zum nächsten Missverständnis: Web 2.0 als Sicherheitsrisiko! Schon melden sich die ersten Paranoiker zu Wort: „Ich werde doch nicht meine Telefonnummer im Web bekannt machen, da könnte mich ja wer anrufen.“ Es soll auch schon passiert sein, dass jemand einen Job nicht bekommen hat, da der Personalentscheider so manche (Alkohol-) Leiche aus der Vergangenheit mittels Google zu Tage beförderte.
Doch was ist die Alternative – sich ganz aus dem Web zurückziehen? Wie soll das gehen? Also doch lieber mit etwas Bedacht (mit-)gestalten, was im Web zu finden ist (– man hängt sich ja auch nicht Zeugnisse trunkener Nächte ins Vorzimmer.)
Junge Leute, die ihre Jugend schon zum Teil im Netz verbringen, werden solche Probleme nicht mehr haben, da sich zwangsläufig ein sinnhafter Umgang mit den neuen Kommunikations-Möglichkeiten entwickeln wird. Durch die ungeheure Menge an Daten, die über Einzelne zur Verfügung stehen, wird der persönliche Kontakt wieder wichtiger werden, denn es wird kaum mehr möglich sein, die Information auszuwerten. Das Potenzial für staatliche Rasterfahndung im Web und die Auswertung unserer digitalen Footprints für kommerzielle oder gar kriminelle Ziele, gibt es mit oder ohne unser zu tun. Also glaube ich, es ist besser gemeinsam eine sinnvolle Nutzung der neuen Möglichkeiten voranzutreiben, als sich zu fürchten.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Messen, Road Shows, Konferenzen - Das richtige Marketingsinstrument auswählen

Veranstaltungen sind ein wichtiger Bestandteil im Marketing-Mix von Technologieanbietern im B2B Bereich. Messen, Roadshows und Konferenzen bieten die Möglichkeit das direkte Gespräch mit potentiellen Kunden zu führen. Die Zeiten in denen man Events nur zur Imagepflege nutzte, sind jedoch inzwischen endgültig vorbei. Veranstaltungen müssen einen konkreten Nutzen bringen, der sich in Zahlen ausdrücken lässt: Kontaktanzahl und generiertes Neugeschäft. Für die Marketingverantwortlichen ist es daher wichtig, die richtige Auswahl aus einem überreichlichen Angebot zu treffen. Es stehen nicht nur unterschiedlichste Veranstalter zur Verfügung, sondern auch eine Reihe von verschiedenen Formaten. Ausschlaggebend sind dabei die konkreten Kommunikationsbedürfnisse des Unternehmens.
IT-EVENTS MÜSSEN LEADS BRINGEN
Als sich die IT und TK Branche noch über enorme Wachstumsraten freute, entstanden zahlreiche Fachmessen und so manche so genannte Leitmesse. Die Präsenz auf diesen Events war vor allem aus Imagegründen wichtig, die Kosten spielten keine Rolle. Doch mittlerweile erwartet man auch von seinem Messeauftritt einen konkreten Return in Form von Neukunden. Dem Veranstalter obliegt es dabei, die richtigen Besucher in hoher Anzahl zu bieten, sie sind dabei aber auch auf die Zusammenarbeit mit den ausstellenden Unternehmen angewiesen.
Erfolgsfaktor Nummer Eins für einen erfolgreichen Messeauftritt ist sicherlich eine intensive Vorbereitung. Wer Kunden und Interessenten im Vorfeld anspricht und zum Besuch einlädt, hat meistens auch vor Ort entsprechende Besucher-Frequenz. Trotzdem klagt so manche Messe über Besucherschwund und Technologieanbieter planen daher Messeauftritte nur mehr selektiv. Zahlreiche IT-Firmen setzen neben Messen auf selbst organisierte Roadshows und Hausmessen. Ziel ist es, die eigenen Kunden zu binden und Interessenten zu überzeugen.Datenbankpower und Organisationstalent sind dafür besonders wichtig.
Neben diesen Veranstaltungsformaten, die klaren Marketinganstrich haben, gibt es zahlreiche Konferenzen und FachForen mit inhaltlichen Fokus – dabei steht mehr die Umsetzung als die Lösung im Vordergrund. Solche Events werden zum einen von Verbänden und Brancheninstitutionen initiiert, zum anderen gibt es auch zahlreiche kommerzielle Konferenzveranstalter. Technologieanbieter können sich auf diesen Foren zwar auch als Aussteller beteiligen, noch wichtiger ist jedoch die inhaltliche Einbindung in das Konferenzprogramm.
PRODUKTVORTRÄGE GEHEN INS LEERE
Um die richtigen Entscheider dafür als Teilnehmer zu gewinnen, sind vor allem die eine durchdachte Dramaturgie und die nutzenorientierte Aufbereitung der Inhalte ausschlaggebend. Reine Produktvorträge oder Marketingpräsentationen sind auf solchen Events eher Fehl am Platz, denn die Teilnehmer sind hochrangige Entscheidungsträger. Sie erwarten praxisrelevantes Wissen. Sie wollen etwas über den konkreten ROI einer Lösung und die praktische Umsetzung erfahren. Ein guter Referenzkundenvortrag trägt dabei natürlich wesentlich mehr zur Glaubwürdigkeit des Anbieters bei als ein Werbevortrag. Aufgabe des Konferenzveranstalters ist es, für die nötige Stringenz der Vorträge und Inhalte zu sorgen und das Veranstaltungsprogramm durch besonders interessante Keynotespeaker zu ergänzen.
PAUSEN PLANEN
Trotz dieses inhaltlichen Schwerpunktes muss man meiner Erfahrung nach besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der Ausstellung legen – hier ist in den Pausen der Treffpunkt von Anbietern und Anwendern – hier soll man nicht nur ins Gespräch sondern auch ins Geschäft kommen. Darum ist es wichtig, ausreichend Pausenzeiten einzuplanen. Um sicher zu stellen, dass die Teilnehmer die Zeit nicht im Hotelrestaurant verbringen, gilt es als Veranstalter neue, innovative Ausstellungskonzepte zu entwickeln. Von Seiten des Ausstellers ist es dabei aber besonders wichtig, dass der Ausstellungsstand durch erfahrene, kommunikative und kundenorientierte Verkäufer aus dem Unternehmen besetzet wird, die sich nicht scheuen beim Mittagessen oder in den Pausen proaktiv das Gespräch mit den Teilnehmern zu suchen, an statt auf den großen Ansturm zu warten.
EVENTS GEZIELT EINSETZEN
Jedes der angesprochenen Veranstaltungsformate hat seinen Platz im Marketing-Mix und erfüllt unterschiedliche Bedürfnisse. Während auf B2B Messen die Brandvisibility und die Positionierung des Anbieters im Markt im Vordergrund stehen, bieten Hausmessen und eigene Roadshows die Gelegenheit, die eigenen Kunden und Interessenten gezielt auf Produktinnovationen und das aktuelle Angebot aufmerksam zu machen. Beim Auftritt auf Konferenzen stehen wiederum Lösungs- und Umsetzungskompetenz im Vordergrund. Bei allen externen Veranstaltungen sind jedenfalls die intensive Zusammenarbeit mit dem Veranstalter sowie die gezielte Vorbereitung erfolgsentscheidend.

Wir reden (wieder einmal) mit - Die Ghezzos und Ihre Mitstreiter haben jetzt auch einen Blog

Seit vielen Jahren im Eventgeschäft sind wir zwangsläufig mit zahlreichen spannenden und neuen Themen konfrontiert. In unserem Blog wollen wir nicht nur aktuelle Entwicklungen oder neue Konzepte in unserem Kerngeschäft diskutieren, sondern auch jene Themen, die uns, unsere Referenten und Partner beschäftigen. Diese erstrecken sich von der Immobilien-Branche, über die IT und Telekom-Industrie bis zur fertigenden Industrie.

Wir wollen Ihnen punktuell Themen aufzeigen, die diskussionswürdig sind, die auch in anderen Branchen Impulse bieten können und die uns wichtig sind. Wir hoffen, wir bieten Ihne spannende Lektüre und hoffen auf angeregte Diskussionen.